Der neue Butec Seminarkatalog für 2017 ist online.

Den aktuellen Seminarkatalog können Sie hier herunterladen.

Für weitere Informationen zu unseren Seminaren und zum Herunterladen des Anmeldeformulars folgen bitte Sie diesem Link.

 

 

Die Baustellenverordnung verpflichtet den Bauherrn bereits bei der Planung dafür zu sorgen, dass die baustellenspezifischen Arbeitsschutzmaßnahmen berücksichtigt werden.

Keinesfalls werden dadurch die Arbeitgeber von ihren bisherigen Pflichten bzw. Verantwortungen bezüglich Sicherheit und Gesundheitsschutz entlastet.

Die neuen Pflichten des Bauherrn beginnen bereits in der Planung der Ausführung des Bauvorhabens und reichen bis in die Betriebsphase des Bauvorhabens:

  • Ankündigung des Vorhabens bei der zuständigen Aufsichtsbehörde bei größeren Baustellen (In den einzelnen Bundesländern unterschiedlich, meist Bezirksregierung oder Gewerbeaufsicht).
  • Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze nach § 4 Arbeitsschutzgesetz bei der Planung der Ausführung eines Bauvorhabens.
  • Bestellung eines Koordinators, wenn Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber auf der Baustelle tätig werden.
  • Erarbeitung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes bei größeren Baustellen, die eine Vorankündigung und einen Koordinator benötigen und (oder) bei besonders gefährlichen Arbeiten.
  • Zusammenstellung einer Unterlage für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage.

 

Bei kleineren und mittleren Baumaßnahmen muss ein SiGe-Koordinator bestellt werden, wenn

  • der Gesamtarbeitsumfang mehr als 500 Mannarbeitstage überschreitet.  Eine Meldepflicht an die zuständige Behörde besteht also zum Beispiel, wenn auf einer Baustelle durchschnittlich fünf Arbeitskräfte 100 Arbeitstage auf der Baustelle sind. Bei einem Bauvolumen ab 300.000 € wird diese Voraussetzung immer erfüllt sein. Bei arbeitsintensiven Baustellen kann die Schwelle auch deutlich niedriger liegen;

  • mehrere Unternehmen parallel eingesetzt werden;

  • „gefährliche Arbeiten“ ausgeführt werden müssen. Die Rechtsprechung legt den Begriff gefährliche Arbeiten weit aus. Es wird die Auffassung vertreten, dass gebäudeaußenseitige Arbeiten in Höhe von mehr als sieben Metern über dem Erdboden gefährlich sind.

Beachten Sie: Falls unter Missachtung der Baustellenverordnung kein SiGe-Koordinator bestellt wird, haften Sie als Planer zusammen mit dem Bauherrn für die Einhaltung der einschlägigen Sicherheitsbestimmungen. Aus der damit deutlich erhöhten Sorgfaltspflicht resultieren bei Verletzung dieser Bestimmungen direkte Haftungsrisiken. Wenn Ihr Bauherr in Anspruch genommen wird, droht Ihnen – falls Sie ihn nicht rechtzeitig über seine Pflichten aufgeklärt haben – Regress wegen eines Beratungsfehlers.

 

Unsere Leistungen in der Planungsphase

 

  • Koordinierung der Anwendung der allgemeinen Grundsätze nach § 4 Arbeitsschutzgesetz
  • Kontinuierliche Fortschreibung des SiGe-Planes
  • Mitwirkung bei der Fortschreibung des Bauablaufplanes
  • Sicherheitstechnische Einweisung der Verantwortlichen der Baufirmen vor der Arbeitsaufnahme in den SiGe-Plan
  • Kontrolle der Einhaltung der Sicherheitsvorschriften auf der Baustelle
  • Festlegung von Schutzmaßnahmen beim Erkennen von Mängeln
  • Ansprechpartner für Fragestellungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes
  • Dokumentation von festgestellten Mängeln, veranlassten Maßnahmen, Wirksamkeitskontrollen und sonstigen sicherheitsrelevanten Vorgängen
  • Dokumentation des Unfallgeschehens
  • Durchführung von Unfallanalysen
  • Ansprechpartner für Aufsichtsbehörden und Unfallversicherungsträgern

 

Durch die vielfältigen Erfahrungen können wir Ihnen gerade im Rahmen der Planungsphase des Bauvorhabens eine erfahrungsgestützte und praxisgerechte Beratung anbieten. Zum direkten Nutzen sowohl des Bauherrn als auch der Beteiligten an der Ausführung.

 

Wir beraten Sie gerne in einem ersten Gespräch oder erstellen Ihnen unverbindlich ein passendes Angebot.

 

 

 

 

Die Novelle des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) trat am 22.04.15 in Kraft.

Unser Geschäftsführer Dr. Thorsten Heinze wurde als Energieauditor beim BAFA zugelassen.

Das geänderte EDL-G verpflichtet Unternehmen, die nicht die KMU-Definition erfüllen, zur regelmäßigen Durchführung von Energieaudits erstmals bis spätestens zum 05.12.2015.

Nur Klein- und mittelständige Unternehmen (KMU) sind Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und einem Umsatz von = 50 Mio. EUR oder einer Bilanzsumme = 43 Mio. EUR. Nur diese sind von der Verpflichtung zum Audit ausgenommen.

Hieraus ergeben sich folgende Anforderungen an die Unternehmen:

- Durchführung eines Energieaudits bis spätestens zum 05.12.2015
- Wiederholung des Audits innerhalb von vier Jahren 
- Auswahl eines zugelassenen Energieauditors für die Auditdurchführung 
- Auditdurchführung entsprechend der DIN EN 16247-1 
- Für Unternehmen mit vergleichbaren Standorten sind sog. Multi-Site-Verfahren möglich.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir bieten Ihnen die Unterstützung bei der Umsetzung des EDL-G an:

1. Unterstützung bei der Prüfung, ob Ihr Unternehmen die KMU-Definition erfüllt
2. Prüfung, ob die Anforderungen durch ein eingeführtes Management nach DIN 50001 oder eine Öko-Audit-Validierung erfüllt sind.
3. Ermittlung, ob ein Multi-Site-Verfahren durchgeführt werden kann.
4. Festlegung der technischen und dokumentarischen Voraussetzung

Dr. Heinze ist in der Auditorenliste auf der Internetseite des BAFA eingetragen.

BUTEC hat somit die Möglichkeit, Audits zur Erfüllung der Anforderungen des EDL-G durchzuführen und zu bescheinigen.

        

 

 

 

 

BUTEC GmbH gegründet als BUTEC Büro für Umwelt- und Technologieberatung berät seit Januar 1995 Unternehmen diverser Branchen in dem Belangen der betrieblichen Organisation. Neben international agierenden Kunden finden sich diese vor allem in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich und Italien.

Das Betätigungsfeld unseres Unternehmens wurde vom Bereich Umweltschutz auf die Belange Arbeitssicherheit, Qualitätssicherung und Managementberatung erweitert. Hierbei standen von Anfang an individuelle Konzepte und langfristige Betreuung der Kunden im Fokus der Unternehmensentwicklung.

Mittlerweile ist das Spektrum weiter angewachsen und beinhaltet viele Bereiche der modernen Unternehmensorganisation über Energieeffizienz und Energiemanagement, Maschinenbewertungen und -dokumentationen, Business Continuity Management, Datenschutz und IT-Service bis hin zum integrierten Risikomanagement.

Die Unternehmensphilosophie ist es, immer nah am Kunden zu sein. Der Mitarbeiterstamm besteht im Beratungssektor ausschließlich aus Akademikern und hoch qualifizierten Fachleuten. Die interdisziplinäre Mischung  wirkt sich dabei stets positiv und fördernd aus. BUTEC ist sich auch stets seiner sozialen Verpflichtung bewusst. So ist es den Mitarbeitern möglich in Teilzeit zu arbeiten. Kontinuierlich wird ausgebildet. Es werden Ausbildungsplätze zu Bürokaufleuten und seit 2013 auch zum/zur Technischen ProduktdesignerIn angeboten.

Begonnen hat die Arbeit im ersten Büro in der Kasseler Landstraße 90 in Göttingen auf 70 m²; 2002 wurden dann 210 m² Büroräume im Fabrikweg angemietet und mit 5 Mitarbeitern bezogen, aber bereits 2009 waren auch diese Räumlichkeiten wieder zu klein geworden. Die Geschäftsleitung entschloss sich deshalb zu einem Neubau im Gewerbegebiet Area 3 in Bovenden, wo auch zwei Partner mit einem die Beratungsleistung erweiternden Angebot Platz gefunden haben.

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